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Bachforelle - Fisch des Jahres 2016

Die Schweiz kennt den Fisch des Jahres, Österreich kennt den Fisch des Jahres. Mancher Leser mag sich fragen, weshalb jetzt auch Liechtenstein „seinen“ Fisch des Jahres braucht. Nun ist der FVL weder Mitglied im schweizerischen noch im österreichischen Fischereiverband. Sich dort dem Fisch des Jahres anzuhängen wäre auf den ersten Blick praktisch. Sehr oft aber wurden in diesen Ländern Fische gewählt, welche in Liechtensteins Gewässern gar nicht vorkommen. So beispielsweise im Jahr 2014 der Sterlet in Österreich oder der Lachs in der Schweiz. Da es mit der Auszeichnung „Fisch des Jahres“ nicht einfach getan ist, sollen konkrete Projekte im jeweilig aktuellen Jahr dem Fisch des Jahres -2016 eben die Bachforelle - gewidmet werden. Schon das neue Aufzuchtbecken kommt primär der Bachforelle zugute. Die Revitalisierung des Parallelgrabens in Ruggell sowie des Tenschagrabens in Eschen und Gamprin dient an erster Stelle den Salmoniden, zu welchen die Bachforelle zählt.

 

Fotoautoren: Kühnis / Risch
 
Bachforelle
 
Bachforellen leben stationär und erreichen nur selten eine Körperlänge von mehr als 50 cm. Der Kopf ist gross, die Kiefer sind bezahnt. Die Fettflosse weist immer einen roten Saum auf. Dies ist ein ausgezeichnetes Unterscheidungsmerkmal gegenüber der Regenbogenforelle, deren Saum stets schwarz ist. Die Körperfärbung ist sehr variabel. Bachforellen besitzen jedoch neben schwarzen und bräunlichen Punkten meistens noch rote Punkte an den Flanken. Junge Bachforellen sind eher hell gefärbt, adulte Tiere dagegen vor allem auf dem Rücken relativ dunkel. Auf der Schwanzflosse fehlen die schwarzen Punkte. Die Bachforelle lebt in Bächen, Flüssen und kleineren stehenden Gewässern. Sie sucht im Herbst ihr Laichgebiet auf und legt die Eier zwischen Oktober und Dezember über kiesigem Untergrund ab. Die Bestände der Bachforelle sind im Alpenrheintal stark gefährdet. Sie weist in den monotonen Fliessgewässern nur geringe Dichten auf. (Quelle: Fisch- und Krebsatlas Liechtensteins)
 
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