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Fische und Krebse
Quelle: Fisch und Krebsatlas Liechtensteins

Regenbogenforelle

Oncorhynchus mykiss
 


  
Merkmale
Die Regenbogenforelle besitzt einen der Bachforelle ähnlichen Körperbau. Färbung des Rückens dunkelgrün bis braun oder olivgrün. Die Seiten sind mit einem rosa bis rötlichen, schillernden Längsband bedeckt, der Bauch ist weiss. Fast der ganze Körper ist von kleinen schwarzen Tupfen überzogen (Ausnahme Bauch sowie Bauch-, Brust und (Afterflossen). Der obere Bereich der Fettflosse ist immer mit einem schwarzen Rand umgeben. Regenbogenforellen haben 125-160 Schuppen entlang der Seitenlinie. Sie werden in der Regel 30-50 cm lang, sie können jedoch Körperlängen bis zu 80 cm erreichen. Dies gilt besonders für die im Bodensee lebenden Individuen (Seeform der Regenbogenforelle). Regenbogenforellen werden zum Teil mit Bachforellen oder Bachsaiblingen verwechselt.

Lebensraum und Lebensweise
Die Regenbogenforelle hat ihr natürliches Verbreitungsgebiet an der Westküste Nordamerikas. Sie wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus kalifornischen Fischzuchtanlagen nach Europa exportiert. Im natürlichen Verbreitungsgebiet existieren anadrome Populationen (Steelhead-Forelle) und nicht wandernde Süsswasserpopulationen. Im natürlichen Verbreitungsgebiet laichen Regenbogenforellen im Frühling (März-Mai). Für die Zuchtstämme ist jedoch bekannt, dass sie früher laichen (Dezember-März). Dies gilt auch für die Regenbogenforelle im Alpenrheintal. Die erstmalige Geschlechtsreife tritt bei Männchen mit 2 Jahren, bei Weibchen mit 3 Jahren ein. Die Inkubationszeit der Eier und Embryonen beträgt 320-350 Tagesgrade. Nach dem Schlüpfen verbleiben die Brütlinge im Vergleich zur Bachforelle nur kurze Zeit im Kiesbett. Ablaichende Regenbogenforellen bevorzugen Tiefen von 30-60 cm sowie Fliessgeschwindigkeiten zwischen 40-90 cm/s. Das bevorzugte Laichsubstrat weist einen Durchmesser von 2-6 cm auf.

Bestandessituation und Gefährdung
Mit Ausnahme der Samina besiedelt die Regenbogenforelle fast alle liechtensteinischen Fliessgewässer und weist teilweise hohe Bestände auf. Dank ihrer hohen Ausbreitungsfähigkeit besiedelte sie den Liechtensteiner Binnenkanal bereits bevor die ersten Einsätze erfolgten (anfangs der 1970er Jahre). Seit 1983 ist ihre erfolgreiche natürliche Fortpflanzung in den Gewässern des Fürstentums Liechtenstein nachgewiesen. Jedes Jahr laichen im Binnenkanal auch im Alpenrhein/Bodensee lebende Regenbogenforellen erfolgreich ab. Da die Regenbogenforelle eine exotische Fischart ist, wird ihr kein Gefährdungsgrad zugewiesen (NH).
 
Schutz und Bewirtschaftung
Die Regenbogenforelle wird als begehrter Sportfisch intensiv beangelt. Seit 1993 wird sie jedoch in den liechtensteinischen Gewässern nicht mehr ausgesetzt, da sie als Konkurrentin zur einheimischen Bach- und Seeforelle eingestuft wird.

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