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Fische und Krebse
Quelle: Fisch und Krebsatlas Liechtensteins

Bachforelle

Salmo trutta fario
 
  
Merkmale
Bachforellen leben stationär und erreichen nur selten eine Körperlänge von mehr als 50 cm. Der Kopf ist gross, die Kiefer sind bezahnt. Die Fettflosse weist immer einen roten Saum auf. Dies ist ein ausgezeichnetes Unterscheidungsmerkmal gegenüber der Regenbogenforelle, deren Saum stets schwarz ist. Die Körperfärbung ist sehr variabel. Bachforellen besitzen jedoch neben schwarzen und bräunlichen Punkten meistens noch rote Punkte an den Flanken. In den ersten Monaten sind die Fischchen mit Parrmarken dunkel quergebändert. Junge Bachforellen sind eher hell gefärbt, adulte Tiere dagegen vor allem auf dem Rücken relativ dunkel. Auf der Schwanzflosse fehlen die schwarzen Punkte. Entlang der Seitenlinie befinden sich 120-130 Schuppen.

Lebensraum und Lebensweise
Die Bachforelle lebt in Bächen, Flüssen und kleineren stehenden Gewässern. Sie sucht im Herbst ihr Laichgebiet auf und legt die Eier zwischen Oktober und Dezember über kiesigem Untergrund ab. Die Aufenthaltszeit der Eier und Embryonen im Kies ist ziemlich lang (3-4 Monate). Brütlinge bleiben nach der Emergenz aus dem Kiesbett zuerst in der Nähe des Geburtsortes und wandern später ab, teilweise mehrere Kilometer weit. Jungfische leben standorttreu, wechseln jedoch von Zeit zu Zeit ihr Habitat. Bachforellen zeigen ein extrem unterstandsorientiertes Verhalten. Sie sind auf gut strukturierte Lebensräume angewiesen. Forellen leben oft in tiefen Stellen des Gewässers (Gumpen). Die Geschlechtsreife wird in der Regel nach 2 Jahren erreicht (Männchen). Weibchen sind erst nach drei Jahren geschlechtsreif.

Bestandessituation und Gefährdung
Die Bestände der Bachforelle sind im Alpenrheintal stark abnehmend, die Bachforelle ist als stark gefährdet einzustufen. Sie weist in den monotonen Fliessgewässern nur geringe Dichten auf. Gefährdungsstatus im Fürstentum Liechtenstein: 2 (stark gefährdet). Die Bachforelle sollte durch ein spezielles Programm gefördert werden.
 
Schutz und Bewirtschaftung
Die Bachforelle ist die am intensivsten bewirtschaftete Fischart und wird als begehrter Speisefisch stark befischt. Bachforellen werden als fressfähige Brütlinge, als Vorsömmerlinge oder als Sömmerlinge in die Gewässer des Fürstentums Liechtenstein ausgesetzt. Die Bewirtschaftung erfolgt nur mit angepasstem Besatzmaterial (Elterntiere stammen aus liechtensteinischen Gewässern). Die wichtigsten Reproduktionsgebiete sind zu schützen. Mit gezielten Lebensraumverbesserungen kann der Bachforelle am besten geholfen werden.

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